ChronikChronik des  Spule

Film- und Videoclubs Waldshut  

  Seine Entstehung

Was 1972 als Seminar für Hobbyfilmer im Rahmen des Volksbildungswerkes  in Wutöschingen begann, wurde zur Dauereinrichtung mit wachsender Nachfrage.  Am 7. März 1974 wurde  deshalb ein richtiger Verein gegründet mit  dem Namen „Filmclub Wutachtal". Es war die Zeit, als der Farbfilm im  8 mm Bereich noch zu den Neuheiten im Schmalfilmbereich zählte. Aber  ob nun  Doppel-8, Single-8, Super-8 oder 16mm-Film, alle fanden hier  Gleichgesinnte und, dank des versierten Clubleiters Gerhard Lamm, Anregung und Weiterbildung.  Schon nach zwei Jahren zählte man über 50 Mitglieder, es  wurde  eine eigene Clubzeitung herausgebracht, die „Mattscheibe".

 

  Feuerwerk Seine HighlightsFeuerwerk

 

Als Belohnung  erhielt der aufstrebende Club 1980 vom  BDFA  den Zuschlag für die Ausrichtung der alljährlichen Bundesfilmfestspiele.  So wurde  Waldshut für ein Wochenende zum Mekka für internationale Hobbyfilmer. BDFALogo

Im gleichen Jahr wurde der Club vom damaligen Ministerpräsidenten Lothar  Späth für seine Verdienste um die Völkerverständigung   ausgezeichnet. Der Club hatte einen Film über die Partnerstadt Blois  (Frankreich) gedreht.

 

 

Pressefoto
Pokal  1980 bezog man dann endlich ein eigenes Clubheim, nachdem bisher die Abende  in Nebenzimmern von Gaststätten  durchgeführt werden mussten.  Bald verfügte man über einen umfangreichen Gerätepark und  konnte semiprofessionell das gedrehte Filmmaterial bearbeiten und vertonen.  So verwundert es nicht, dass einige  Mitglieder bei Bundesfilmwettbewerben  mit Urkunden und Medaillen bedacht wurden. Auch unwiederbringliche Zeitdokumente  wurden gedreht und lagern als Filmrollen bei der Stadt Waldshut: etwa der  große  Brand in der Kaiserstraße 1984 und die Schluchseeabsenkung.

Kameramann

 Neben gegenseitigen Besuchen mit befreundeten Filmclubs zählte sicher  der Auftritt der berühmten Tierfilmer Arendt und Schweiger zu den  Highlights  im Veranstaltungskalender.

Pressefoto

1987 änderte man den Clubnamen, denn die gute alte Schmalfilmzeit neigte  sich dem Ende zu. Der „Film- und Videoclub Wutachtal" sollte auch den  Videografen offen sein. Die neue Herausforderung des Mediums Video wurde  angenommen.1992 verlegte man das Clubheim in den Schulungsraum des Fotohauses Schilling nach Waldshut-Tiengen. 

In der Generalversammlung am 19.01.2001 wurde Kurt Hoffmann zum neuen Vorsitzenden gewählt. Bis dahin hatte Gerhard Lamm 28 Jahre lang den Club sehr erfolgreich geleitet. Der technische Wandel hin zur digitalen Bildbearbeitung (Casablanca, PC) war jedoch Anlass für ihn, nicht mehr für den Vorsitz zu kandidieren. Gerhard Lamm (im Bild rechts) wurde feierlich verabschiedet und für seine Verdienste geehrt.

Gerhard Lamm Verabschiedung

Neuer Name - Neue Aufgaben

2001 änderte man den Clubnamen in:

Film- und Videoclub Waldshut-Tiengen

 Heute steht die Videotechnik im Mittelpunkt des Interesses , ihre rasante  Entwicklung wird  aufmerksam verfolgt und an den Clubabenden auch praktisch angewendet.

Seit März 2009 halten wir unsere Clubtreffen in der ev. freik. Gemeinde Waldhsut ab.

 

In der Hauptversammlung am 1. April 2010 trat Kurt Hoffmann aus gesundheitlichen Gründen vom Vorsitz zurück und übergab das Zepter nach einstimmiger Wahl an Eckehart Kipping. Auch der Kassenwart Joschi Graff legte sein Amt nieder, das er seit Gründung des Filmclubs inne hatte. Sein Nachfolger wurde Manfred Scholz.

E. Kipping (rechts) verabschiedet K.Hoffmann (links)

Die 19. Hauptversammlung am 6. März 2014, exakt 40 Jahre nach der Gründung des Filmclubs, brachte einen Wechsel in der Führung des Clubs.

In einstimmiger Wahl bestimmten die Mitglieder Rudi Eckert, Manfred Riedle , Manfred Scholz und Hans-Dieter Graf zum Führungsteam, nachdem Eckerhart Kipping sein Amt zur Verfügung gestellt hatte.

Manfred Scholz verabschiedet Eckehart Kipping (links)

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